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Landhaus Eden in Soltau lädt die NPD-Niedersachsen wieder aus. Protestaktion für Sonntag 29.8.10 vorm Lokal vom DGB abgesagt.
Nach dem 16.7.10 in Neuenkirchen konnte in wenigen Wochen ein zweites Mal eine NPD-Veranstaltung im Raum Soltau im voraus verhindert werden
Aus Sorge um sein Image hat Herr Fillip, der Betreiber dieses und anderer Lokale, zugesagt, die NPD wieder auszuladen. Durch den Pressebericht in der Soltauer Böhme-Zeitung am 27.8.10 und Anrufe (und wohl auch der Einträge im Gästebuch seines "Eden" etc) fürchtete Herr Fillip um den geschäftlichen Ruf. Auf keinen Fall wolle er eine Protestversammlung vorm Landhaus Eden (an einer vielbefahrenen Bundesstraße gelegen) haben. Das teilte er dem polizeilichen Staatsschutz in Soltau mit. Deshalb sei er auch bereit, die kommunalpolitische Tagung der NPD als Wirt abzusagen. Im übrigen habe F. gegenüber der Polizei mitgeteilt, dass Chistian Berisha bei der Buchung eines Raumes durchaus gesagt habe, dass es sich um eine kommunalpolitische Tagung der NPD handeln würde. Er hat seine Karte im Lokal gelassen, aus der sein Beruf als Händler hervorging. (Warum ein leitender Angestellter des Lokals gegenüber der Presse von einer "Verkaufsveranstaltung für Uhren" spricht, erklärt sich so noch nicht) Ob Berisha mit falschen Karten gespielt hat oder nicht, bleibt vorläufig ungeklärt.
Der Staatsschutz wandte sich an Charly Braun vom DGB mit Fillip's Angebot. Braun rief sofort am Freitag 27.8.10 mittags Herrn Fillip an. Der betonte, dass er auf keinen Fall eine Protestversammlung vorm Lokal haben wolle. Und: "Ich habe nichts gegen die NPD". Er werde der NPD absagen, wenn Braun gewährleiste, dass niemand vorm Lokal sei am Sonntag. Braun verlangte, dass Herr Fillip selbst öffentlich die Ausladung der Nazis erklärt, am besten in der homepage des Landhaus Eden. Dann könne der DGB mit seinen Möglichkeiten die Absage der Protestaktion unter AntifaschistInnen verbreiten. Da DGB, antifaschistische Bündnisse und Strukturen aber nicht zentralistisch funktionieren würden, müsse damit gerechnet werden, dass sich am Sonntagmorgen Nazi-GegnerInnen vorm Landhaus Eden treffen. Braun würde dafür sorgen, dass die Ausladung der NPD verbreitet wird. Das war dem Wirt zuwenig und so betonte er noch mal, dass er nichts gegen die NPD habe und die NPD dann eben künftig sein Lokal für Veranstaltungen durchaus nutzen könne. Braun berichtete von diesem Gespräch, dass er sich mehrmals wiederholen mußte, bis Herr Fillip erklärte, dass er der Böhme-Zeitung mitteilen werden, dass er die NPD auslade. Herr Fillip hat dann auch gleich der Böhme-Zeitung seinen neuen Entschluss, der NPD abzusagen, mitgeteilt. Charly Braun freut sich über den schnellen Einsatz vieler Nazi-GegnerInnen unterschiedlicher Coleur und vor allem über diesen Erfolg !
Unser Kommentar:
Herr Fillip und dessen diverse Lokale (u.a. Steakhouse, Mühlenstraße in Soltau) sind auf Dauer aber offensichtlich nicht sicher vor Nazi-Treffen.
"Wenn Herr Schünemann das Parlament belogen hat, wäre das ein Skandal"
Hannover. DIE LINKE im Landtag ist empört über den Niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann, der laut eines Presseberichts die Einbürgerung einer LINKEN-Politikerin in Niedersachsen verhindern wollte. In dem Artikel wird aus einer internen Mail einer Mitarbeiterin Schünemanns zitiert, die Kollegen fragt, was man noch tun könne, um die Entscheidung in eine bestimmte Richtung zu stoßen. Schünemann hatte dagegen im Landtag erklärt, keine Weisung gegenüber seinen Mitarbeitern erteilt zu haben. "Wenn Herr Schünemann das Parlament belogen hat, wäre das ein Skandal. Eine solche Lüge würde ihn völlig unglaubwürdig machen - dann hätte sich der Minister disqualifiziert und wäre nicht mehr tragbar", sagte Pia Zimmermann, die innenpolitische Sprecherin der Fraktion. Sie forderte den Minister auf, sich umgehend zu erklären. Ihre Fraktion werde den Vorfall bei der nächsten Landtagssitzung thematisieren.
Zum Hintergrund:
DIE LINKE-Politikerin Jannine Menger-Hamilton hatte im Oktober 2007 die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Immer wieder wurde Menger-Hamilton hingehalten, erst nachdem der Fall bundesweit für Schlagzeilen sorgte, wurde sie im April dieses Jahres eingebürgert.
Der Sozialverband Deutschland hat die Mitglieder des Bundestages in einem offenen Brief aufgefordert, die Altersarmut zu bekämpfen. Matthias W. Birkwald verfasste eine Antwort für DIE LINKE. Er bekräftigt in einer Mitteilung: "DIE LINKE ist gegen die Rente erst ab 67." Über die Ankündigung der Regierung, eine Kommission gegen Altersarmut einzusetzen, spottet Parteichefin Gesine Lötzsch in einer Meldung: "Regierungskommissionen werden gebildet, wenn man Probleme nicht lösen will." Fraktionschef Gregor Gysi fordert in einer Pressemitteilung, "die Verschiebung des Renteneintrittsalters für zehn Jahre bis zum Jahr 2022 auszusetzen". "Die Voraussetzungen für die Rente mit 67 stimmen nicht", hatte Parteichef Klaus Ernst bereits im Juli in einer Rede im Bundestag gesagt. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage bestätigt ihn nun. Die Beschäftigungsquote älterer Menschen sei noch "lange nicht ausreichend", erläutert Ernst in einer Mitteilung.
Seit Wochen wird das Sommerloch genutzt, um in einer beispiellosen Kampagne DIE LINKE und ihren Vorsitzenden Klaus Ernst in den Schmutz zu ziehen. Neuerlicher Höhepunkt: haltlose und unbelegte Manipulationsvorwürfe gegen den bayerischen Landesverband der LINKEN. Der Geschäftsführende Parteivorstand hat diese Vorwürfe auf seiner letzten Sitzung scharf zurückgewiesen: "Die von Ulrich Voß geäußerten Manipulationsvorwürfe sind haltlos und nicht belegt. Sie schaden dem Ruf der Partei DIE LINKE und führen zu einer haltlosen Vorverurteilung." DIE LINKE wird weiter im Rahmen geregelter Verfahren an der Erhöhung der Beitragsmoral arbeiten. Gleichzeitig wird sie wie bisher um jedes Mitglied kämpfen, auch wenn es wenig verdient oder Hartz IV bezieht und deshalb Schwierigkeiten bei der Zahlung seiner satzungsgemäßen Beiträge hat.
Am 11. September 2010 wird in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst" gegen den Überwachungsstaat und für ein freies Internet demonstriert. Wie in jedem Jahr beteiligt sich DIE LINKE an dieser Demonstration. Der Geschäftsführende Parteivorstand hat einen Demonstrationsaufruf der LINKEN verabschiedet. Der Aufruf ist hier nachzulesen.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hält an ihren Atomplänen fest und will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern. Um sich diesem Vorhaben zu widersetzen, organisiert die Aktion "Atomkraft: Schluss jetzt!" am 18. September 2010 um 13 Uhr eine Großdemonstration, bei der mit zehntausenden Menschen das Regierungsviertel umzingelt werden soll. DIE LINKE unterstützt die Aktion und ruft dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen. Hier gibt es nähere Informationen zur Demo und zum Beschluss des Parteivorstandes.
Die Linksjugend [’solid] Soltau ist Teil des Heidebündnisses „Atomkraft: Schluss jetzt!“, welches sich gründete, um eine gemeinsame Anfahrt des Heidekreises nach Berlin zur großen Anti-Atom Demonstration zu ermöglichen. Wir rufen hiermit auch jeden Bürger dieses Heidekreises dazu auf, sich mit uns zu solidarisieren und mit uns am 18.9 nach Berlin zu fahren, um gegen die Atompläne der Bundesregierung zu demonstrieren. Unser Aufruf folgt… Website des Bündnisses:
anti-atom-demo.jusos-schneverdingen.de
Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion haben Landtagsabgeordnete und Ratsherren der LINKEN heute gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision der Bundeswehr protestiert.


Kurz vor der Eröffnungsrede versuchten sie, während der laufenden Veranstaltung ihre T-Shirts mit den großen Buchstaben „NO WAR!“ zu entblößen. Daran wurden sie von Feldwebeln der Bundeswehr gehindert, anschließend wurden die Protestierenden in Gewahrsam genommen. Sie sollen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch bekommen.
Die 1. Panzerdivision ist unmittelbar am Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan beteiligt. Dr. Manfred Sohn, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im niedersächsischen Landtag, betonte, dass er keinen Anlass für eine Jubelfeier der Bundeswehr sehe: „Ganz unerträglich finde ich, dass diese Veranstaltung genau zwischen den Jahrestagen der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki stattfindet. Anscheinend hat die Bundeswehr hier keinerlei historisches Bewusstsein oder auch nur den Ansatz von Schamgefühl.“
Der hannoversche Ratsherr Luk List ergänzt: „Angesichts der Tatsache, dass eine Mehrheit der Menschen in Deutschland gegen die Kriegsbeteiligung der Bundeswehr in Afghanistan eingestellt ist, sollte die Stadt Hannover sich an einer solchen Verherrlichung des Militärs nicht beteiligen.“
Teilnehmer der Aktion waren die niedersächsischen Landtagsabgeordneten Kreszentia Flauger, Dr. Manfred Sohn, Marianne König sowie die hannoverschen Ratsherren Luk List und Oliver Förste.
Auch Mitglieder des Kreisverbandes Soltau-Fallingbostel und der Linksjugend ['solid] waren zahlreich vorort. Dazu der Kreisvorsitzende Sven Köster: "Wie kann es sein, dass deutsche Soldaten in Afghanistan sterben und hier in Hannover ein romantisches La-Luna-Sommerfest gefeiert wird. Unglaublich!"
Am 18. September, 11 bis 17 Uhr;
im Haus der Region, Hildesheimer Straße 20, Hannover.
Für Niedersachsens Kommunen hat die Krise erst begonnen: Die Gemeindesteuer ist weggebrochen, Bund und Land verweigern ihre Unterstützung, und der Privatisierungskurs der vergangenen Jahre hat vielerorts das Tafelsilber aufgezehrt. Wenn es nicht gelingt, diesen Zustand zu ändern, droht zahlreichen Städten und Gemeinden der Bankrott - und der wäre gleichbedeutend mit der Handlungsunfähigkeit der Räte, also dem zumindest vorübergehenden Ende der kommunalen Demokratie.
DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag will auf ihrer Kommunalpolitischen Konferenz nach Wegen suchen, wie eine solche Entwicklung abzuwenden ist.
Gemeinsam mit den kommunalen Mandatsträgern und mit kommunalpolitisch Interessierten wollen die Abgeordneten darüber diskutieren, was im Landtag und in den Kommunen selbst zu tun ist, um die Städte und Gemeinden trotz Krise handlungsfähig zu erhalten und nach Möglichkeit voranzubringen.
Der Eintritt ist frei; für Verpflegung ist gesorgt. Das genaue Programm wird demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.
Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 30. August!
Hannover. Auf scharfe Kritik sind die Ergebnisse der Haushaltsklausur der Landesregierung bei der Fraktion DIE LINKE im Landtag gestoßen. Ihr Vorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher, Dr. Manfred Sohn, erklärte: „Die Landesregierung kümmert sich nicht um dauerhaft höhere Einnahmen. Den Löwenanteil des Haushaltsausgleichs versucht sie, durch... Mehr...
Zur verständlichen Aufregung über einen vermeintlichen Vergleich erklärt der Landesvorsitzende Diether Dehm: "Ich habe mich gegen die inquisitorische Zumutung des Springerjournalisten gestern abend gewehrt: "Sie als Linker MÜSSEN sich doch jetzt entscheiden!" Ich habe also genau das Gegenteil gesagt: Wir leben heute nicht mehr in einer Zeit, sich... Mehr...
Oldenburg. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am vergangenen Mittwoch die EWE-Gaspreiserhöhungen für teilweise unwirksam erklärt. Betroffene Kunden können jetzt Rückerstattungen für Preiserhöhungen ab April 2007 gerichtlich geltend machen. Mehr...
Der Kreisverband Soltau-Fallingbostel der Partei DIE LINKE unterstützt die Petition "Rücknahme der Diätenerhöhung 2010" mit der Forderung die Abgeordnetendiätenerhöhung des niedersächsischen Landtages vom 08.06.2010 zurückzunehmen. Mehr...
Im Rahmen des Bundesweiten Bildungsstreik 2010 demonstrierten am Mittwoch den 09. Juni in ganz Deutschland wieder Schülerinnen und Schüler, Studierende, Azubis und andere Gruppen gemeinsam gegen die Missstände im Bildungswesen. Auch in Walsrode fand wie im Juni 2009 wieder eine landkreisweite Demo statt, zu der die AG Bildungsstreik SFA aufgerufen... Mehr...
Der neue Newsletter "Antifa aktuell" der BAG Rechtsextremismus/Antifaschismus ist erschienen und kann hier nachgelesen und hier für den regelmäßigen Bezug per eMail bestellt werden. Ein Schwerpunkt ist in diesem Monat die Berichterstattung über den Parteitag der NPD am 4. und 5. Juni 2010 in Bamberg. Mehr...
Gesunheitssminster Philipp Rösler (FDP) hält trotz massiven Widerstands an seinen Plänen für eine Kopfpauschale fest. Bei ihren aktuellen Kürzungsplänen hat die Bundesregierung das Thema noch ausgeklammert. Der Versuch von Schwarz-Gelb, die Versicherten im Gesunheitssystem unabhängig von ihrem Einkommen massiv zur Kasse zu bitten, sind damit aber... Mehr...
Die Ergebnisse der "Sparklausur" der Regierung lesen sich wie eine Liste der sozialen Grausamkeiten. Das Einsparvolumen von 80 Milliarden Euro über mehrere Jahre wird ganz überwiegend nur an einer Stelle abgeholt: bei den Bedürftigen, Familien, Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern. Die Vorsitzende der LINKEN, Gesine Lötzsch, nennt die Mehr...

Am Samstag, den 24. April 2010, wird es unter dem Motto "KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" die große Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und durch Hamburg geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen.

In diesem Jahr droht den Kommunen in Deutschland ein Rekorddefizit von rund 15 Milliarden Euro. Axel Troost und Katrin Kunert zeichnen im INTERVIEW DER WOCHE Wege aus der Finanzkrise der Kommunen auf. "Mit unserem Konzept einer Gemeindewirtschaftsteuer verfolgen wir das Ziel, die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nicht nur zu erhöhen, sondern auch verlässlicher zu gestalten", wirbt Finanzexperte Troost. "Ich wünschte mir eine Solidarität der Kommunen untereinander – egal ob reich oder arm – im Kampf für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen. Was wir brauchen, sind breite Bündnisse", hebt Kommunalpolitikerin Kunert hervor. MEHR